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Das Praktikum
soll Einblick geben in grundlegende Methoden der modernen Astrophysik.
Dies ist eine sehr interessante Disziplin, die Physik, Chemie
und Astronomie miteinander verbindet.
Während
Experimentatoren im Labor versuchen, den "Stoff", der
sich in den Wolken zwischen den Sternen befindet, nachzubilden
und zu analysieren, versuchen Astronomen Moleküle anhand
ihrer Spektren, die Fingerabdrücken in der Kriminalistik
ähneln, zu identifizieren.
Im Praktikum
werden einige elementare Experimente durchgeführt, bei denen
man das Handwerkszeug der "astronomischen Kriminalisten"
kennenlernt.
Es stehen verschiedene
Aufbauten zur Verfügung, darunter:
- Radioteleskop:
Es wird ein auf dem Dach des Instituts befindliches Radioteleskop
benutzt, um Radioquellen zu identifizieren.
- Treibhauseffekt:
Das Gas der Erdatmosphäre verhindert nicht nur, dass Wärmestrahlung
von der Erde abgestrahlt werden kann, es kann auch astronomische
Beobachtungen behindern.
- Radioempfänger:
Die Signale aus dem Weltall werden mit Radioantennen empfangen
und verarbeitet. Dabei spielt die Nachweisgrenze eine entscheidende
Rolle.
- Infrarot-Spektrometer:
Mit einem sogenannten FTIR Spektrometer kann man Moleküle
anhand ihrer Schwingungen eindeutig charakterisieren.
Je nach Wissensstand
und nach Fortschritt der Experimente können auch verschiedene
Themen gewählt werden. Am Ende des Praktikums werden die
Ergebnisse unter den Teilnehmern vorgestellt und diskutiert.
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