Es
sollen individuelle zusätzliche Lernangebote über das
schulische Angebot hinaus geschaffen werden, die eine intellektuelle
Herausforderung für besonders befähigte und interessierte
Schülerinnen und Schüler darstellen.
Diese
Angebote sollen diese Schüler bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit
führen.
Der Schwerpunkt soll in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaft/Technik,
incl. Informatik gesetzt werden, weil hier auch langfristig ein
erhöhter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedarf
besteht, der durch die Absolventen des bestehenden Schulsystems
nicht abgedeckt werden kann.
Über die Notwendigkeit gerade diese Bereiche besonders zu
fördern, sind sich alle Bildungspolitiker und Universitätswissenschaftler
einig, um zu verhindern, dass unser Staat, unsere Wirtschaft
allmählich im internationalen Wettbewerb ins Hintertreffen
gerät.
Der
Niedergang der Anmeldezahlen für naturwissenschaftliche
Kurse in den Oberstufen der Gymnasien fällt ebenso ins Auge
wie das dramatische Absinken der Studienanfängerzahlen in
diesen Studiengängen.
Die
Universitäten sowie die Wirtschaft sind in höchstem
Maße interessiert, begabte junge Menschen an die Fächer
Mathematik/Naturwissenschaften/Technik heranzuführen und
frühzeitig ihre Kompetenz so zu entwickeln, dass sie mit
Erfolg ein entsprechendes Studium aufnehmen können.
Aus diesen Vorüberlegungen heraus wurde das Konzept eines
Leistungszentrums für besonders begabte und leistungsfähige
Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften/Umweltfragen
(im folgenden "Leistungszentrum" genannt) entwickelt.